TwinStar II

von Multiplex

Nach einer langer fliegerischen Pause musste ein Flieger her, mit dem ich das Fliegen eingehend üben kann. Erst war das Taxi III von Graupner im Gespräch, allerdings wäre es damals nur mit einem starken Brushlessmotor und LiPos gut fliegbar gewesen. Beides hatte ich nicht und Brushless war mir da erstmal unbekannt und viel zu teuer. Also schaute ich mich nach einem anderen Flieger um - und irgendwie blieb mein Blick am TwinStar II von Multiplex hängen. Ich schaute mich nach einem günstigen Shop im Internet um und fand den Flieger für knapp 70 Euro bei Ellen Schwab Modellbau.

Ursprünglicher Original-Antrieb (entspanntes Fliegen, aber Werfen durch Helfer notwendig):

Brushless-Antrieb zum senkrechten Steigen und Starten von der Wiese aus (ohne Helfer):

TS2 nach Erstflug 1

TS2 nach Erstflug 2

Kabinenhalterung aus Magneten

Vor einiger Zeit habe ich dem Flieger noch eine Kabinenhalterung aus Magneten spendiert, da die bisherige Befestigung von MPX langsam brüchig wurde.

Akkubrettchen unter Kabinenhaube

Adapterkabel für Motorkabel

Beim TwinStar II waren die Motorkabel fertig dabei. Allerdings traute ich diesen unflexiblen Kabeln nicht, sodass ich mir selbst welche gelötet habe. Von den Motoren aus führen die Kabel über insgesamt 4x 2 mm-Goldstecker zu einem kleinen Verteiler, der wiederum mit 2x 3,5 mm Goldsteckern (weil die 3,5er schön kurz sind) zum Regler führt.

Verlegung der Antriebskabel

Flächenaufnahme an Fl.-wurzel

Flächenaufnahme am Rumpf

Lackierung nach der Schwedischen Küstenwache

Als Vorbild für die Lackierung diente mir das Design der Schwedischen Küstenwache.





Umrüstung auf LiPo (bei Bürstenmotoren)

Inzwischen fliege ich den TwinStar mit einem 3000er 3s LiPo und BL-Motoren (beides von Turnigy) erhältlich bei HobbyKing. Damit sind Flugzeiten von rund 12 Minuten möglich. Das ist zwar kürzer als zuvor (20 Minuten mit Originalantrieb und 4200 2s LiPo), aber nun kann ich auch problemlos senkrecht mit dem TwinStar fliegen.

Verlegung der 2,4 GHz FASST-Antennen

Dank des schmalen Rumpfes fiel die Verlegung der FASST-Antennen nach außen nicht schwer.





Umbau auf Brushless-Antrieb

Zu Beginn hab ich erstmal die Baukastenmotoren entfernt; dafür hab ich (wie man auf dem Foto sieht), die Schrauben gelöst

Die beiden Kabel der Motoren dienen später als Stromversorgung der BL-Regler.

Zum Ablöten der beiden Motoren habe ich ein Stück Pappe unter die Lötstellen gelegt, damit das heiße Lot nicht direkt auf das Elapor tropft.

Da ist der Paketinhalt aus Hongkong.
Links die Verpackung der BL-Motoren und dann die Motoren selbst;
mittig oben die Ersatzwelle und rechts die beiden BL-Regler und die dazugehörige Programmierkarte.

Die Programmierkarte empfehle ich übrigens ausdrücklich,
da man hiermit die Reglereinstellungen auf eine sehr (!) komfortable Weise verändern kann.

Einzig die Melodie beim Anschalten der Regler halte ich für Spielerei.
Zum Glück kann man das ja aber auch abschalten (natürlich habe ich es mal mit 'Für Elise' ausprobiert.

Die Regler sind in einem recht unflexiblen roten Schrumpfschlauch eingeschrumpft.

Da es aber auf der Unterseite der Motorgondel etwas enger zugeht, habe ich mich entschlossen den unflexiblen und überlangen Schrumpfschlauch der Regler durch einen transparenten Schrumpfschlauch zu ersetzen.

Als nächstes kommen die Motoren dran.
Hier ein schönes vorher / nachher -Foto.
Es sind vom Werk an die 3er (oder warens 3,5er?) Goldstecker an der Litze verlötet.

Was mir aufgefallen ist, dass die Kabelummantelung lose auf der Litze liegt und einfach verschoben und abgenommen werden kann.

Aufgepasst: Wenn man den Propellermitnehmer auf die Motorachse draufschieben will,
kam es bei einem Motor vor, dass noch ein Grat bei der Fase am Achsenende vorhanden war, und erst abgeschliffen werden musste.

Die von mir verwendeten Motoren passen theoretisch gut in die Gondeln hinein, praktisch müssen die Längsstreben noch abgeschliffen werden,
damit die (drehende) Glocke nicht schlieft.

Von den Löchern her passen die Motoren direkt.

Da ich den Kabeln am Regler nicht so ganz getraut habe, hab ich einfach selber welche angelötet.

Aber das war unnötig, da die werksseitigen Kabel vollkommen o.k. sind.
Außerdem ist es nicht ganz ohne, so nah an den FETs zu löten.

Den Umbaubericht auf den BL-Antrieb findest Du auch im RC-Line Forum.